You were my drug.

Menschen nehmen Drogen um ihre Sinne zu benebeln um die knallharte Realität zu verwaschen, vielleicht sogar ein bisschen zu verändern und ihre Härte ein wenig aufzuweichen. Und für den Moment ist es schön, jeden Moment wieder. Doch jedes Mal geht etwas kaputt, jedes mal macht es mehr süchtig und irgendwann hängt man davon ab um weiter bestehen zu können.

Meine Droge sind Männer, ist Sex, ist Schmusen, ist Flirten, ist Träumen, ist Nähe, das Gefühl, nicht alleine in der Welt zu stehen. Ich suche die Illusion, ich genieße sie jeden Moment. Den Gedanken, die Illusion zu verlieren, kann ich nicht ertragen. Nur die Angst davor, dass alles in Wahrheit umso schlimmer wird, je länger ich mich der Illusion hingebe bringt mich dazu, über den Entzug nachzudenken. Je länger ich die Kontrolle abgebe, desto härter ist es, sie wiederzuerlangen.

Ich muss lernen alleine zu stehen. Die Illusion zu durchschauen und loszulassen. Nur das Echte in meinem Leben zuzulassen. Das, was mir wirklich gut tut. Das, was ich wirklich will.

Weil ich schön bin. Weil ich es mir wert bin. Weil ich mich traue. Weil ich es kann.

1 Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

Eine Antwort zu You were my drug.

  1. Oh ja, die Kunst ist es, darauf zu verzichten: Der Flirt ist keine Grundlage für wahren Selbstwert. Selbstwert entsteht dann, wenn man alleine Entscheidungen trifft, alleine steht, echte Gefühle und Werte hat und danach handelt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s